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Trekkingtour Nordthailand Chiang Mai
Während meiner Thailand Rundreise im März 2007 habe ich auch Chiang Mai besucht, um eine Trekking-Tour in Nordthailand zu machen. In Chiang Mai findet man zahlreiche Unterkünfte, die selbst eine solche Tour anbieten. Recht bekannt ist dafür "Chiang Mai Garden", ein einfaches Guesthouse mit nettem Personal. Die Unterkunft war mit 200 Baht pro Zimmer sehr preiswert. Gut 40 Euro kostete die Tour und war damit zwar nicht billig, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis hat mehr als gestimmt.
In einer Gruppe von rund 10 Leuten samt Guide ging es los. Zunächst eine ganze Weile mit dem Auto in die Berge, dann ein erster Stopp an einem Wasserfall, an dem man sich mal abkühlen konnte. Das Quecksilber kletterte um die Mittagszeit auf mehr als 35 Grad. Von dort aus fuhren wir noch ein Stückchen weiter, bis wir dann anfingen zu wandern. Querfeldein wanderten wir bei tropischer Hitze den Berg hinauf und gönnten uns hin und wieder eine kleine Pause. Eine körperliche Fitness ist für diese Tour zwar dringend erforderlich, Spitzensportler muss man aber definitiv nicht sein. Am ersten Abend kehrten wir nach einer mehrstündigen Wanderung in einem kleinen Bergdorf ein (rund 40 Einwohner). Diese Bergvölker haben eine ganz eigene Kultur und sprechen in der Regel noch nicht mal Thai. Sie leben unter ganz einfachen Bedingungen, Strom gibt es nicht. Fließendes Wasser ist auch nicht wirklich vorhanden. Die Bewohner haben dann für uns gekocht (dafür erhalten Sie pro Gruppe einen bestimmten Geldbetrag, ist aber schon im Preis inbegriffen). Geschlafen wird in einem "Raum", wenn man ihn so nennen kann. Zumindest ist der Schlafplatz überdacht, zur Seite hin jedoch offen. Man schläft auf einer Matratze und bekommt zum Glück reichlich Decken, da es aufgrund der Höhe von mehr als 1000 Meter nachts verdammt kalt werden kann (je nach Jahreszeit 5 bis 15 Grad).
Am nächsten Morgen wanderten wir nach dem Frühstück weiter und erreichten nach ein paar Stunden das Elefanten-Camp, von dem aus wir auf Elefanten weiterritten, was echt interessant war! Gegen Abend erreichten wir das nächste Dorf, in dem wir ebenfalls eine Nacht verbrachten. Die Bewohner haben uns aus Bambus ein Floß gebaut, mit dem wir dann am nächsten Morgen den Fluss entlang gefahren sind und die Tour dann nach einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen lassen konnten.
Fazit und persönliche Eindrücke: Die Trekkingtour ist absolut zu empfehlen und war für mich das Highlight der Rundreise. Für zwei Nächte unter völlig ungewohnten Bedingungen zu leben und Kontakt zu diesen freundlichen und interessierten Menschen haben zu dürfen ist wirklich toll. Wir haben alle zusammen abends am Lagerfeuer gesessen, einer der Bewohner konnte Gitarre spielen und die Stimmung war - obwohl man sich nicht verständigen konnte - wirklich super. Auch die Natur im Norden von Thailand und die frische Luft ohne Smog waren ebenfalls sehr angenehm.
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